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Wer globale gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Zusammenhänge besser verstehen will, der ist hier richtig. In den Seminaren setzen sich die Teilnehmenden mit globalen Zusammenhängen und den Strukturen der Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Sie erarbeiten sich Methoden der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Bereichen wie Interkulturelle Kommunikation, Konfliktbearbeitung und Antirassismus.
Während der Projektphase im Ausland erfahren sie globale Zusammenhänge in der Praxis: Sie evaluieren die Einführung alternativer Anbausysteme im Norden Brasiliens, begleiten die Realisierung eines Filmprojekts über Fußball in Togo oder restaurieren buddhistische Tempelanlagen in Indien.
Nach der Rückkehr – so das Konzept – engagieren sich die "ASAten" als Multiplikatoren für Globales Lernen und organisieren Workshops, Ausstellungen, Theaterstücke oder Kampagnen. Ziel ist es, im Norden zu einer stärkeren Sensibilisierung für globale und entwicklungspolitische Themen beizutragen. Ein Alumni-Netzwerk bietet vielfältige Möglichkeiten, sich weiter zu engagieren und weiterzubilden sowie das ASA-Programm aktiv mitzugestalten.
Das Basisprogramm ist das älteste Teilprogramm von ASA. Es hat über die Jahrzehnte stetig gesellschaftliche Impulse aufgenommen und wurde so weiter entwickelt. Seminare, die Arbeit in einem Projekt im Ausland und die Weitergabe der gewonnenen Erfahrungen in Deutschland sind die Kernelemente des Programms.
Das Süd-Nord-Programm ergänzt das Basisprogramm um ein dreimonatiges Projektpraktikum bei einer Organisation in Deutschland. Das Besondere: während der beiden Projektphasen ″Nord″ und ″Süd″ lernen und arbeiten die Teilnehmenden aus Deutschland und aus dem jeweiligen Gastland gemeinsam im Team. Die Teampartner des ″Südens″ kommen aus Ländern Lateinamerikas und Afrikas.
Bei GLEN, Global Education Network of Young Europeans, kooperiert das ASA-Basisprogramm mit europäischen Partnern: Ein Team aus einem deutschen Teilnehmenden und ein bis zwei Teilnehmenden aus europäischen Partnerländern lernt und arbeitet gemeinsam in Deutschland und Europa, anschließend in einem Transformations- oder Entwicklungsland. Die Arbeitssprache dieses europäischen Kooperationsprogramms für Globales Lernen ist, abhängig vom Gastland im Süden, entweder Englisch oder Französisch.
Zu den europäischen Partnerländern zählen Estland, Frankreich, Lettland, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn.
ASApreneurs bietet eine fachliche Qualifizierung speziell für junge Studierende und Interessierte mit Bachelor-Abschluss. Im Blickpunkt der Weiterbildungsseminare und der halbjährigen Praxisphase stehen nachhaltige Strategien und ihre Umsetzung in der Wirtschaft. Das Programm arbeitet eng mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die sich mit Fragen der nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung weltweit auseinandersetzen.