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ENGAGEMENT GLOBAL gestartet

Präsentation vor der Berliner Presse

Bild der Pressekonferenz zum Start von ENGAGEMENT GLOBAL - Minister Niebel und Staatssekretär Beerfeltz lauschen den Fragen der Journalisten
Bild der Pressekonferenz zum Start von ENGAGEMENT GLOBAL - Minister Niebel und Staatssekretär Beerfeltz lauschen den Fragen der Journalisten

Bonn, 19. Januar 2012. Bundesminister Dirk Niebel und Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz stellten am 18. Januar 2012 die Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen der Berliner Presse vor. Seit 1. Januar 2012 vereint Engagement Global unter ihrem Dach Initiativen und Programme, die sich in der entwicklungspolitischen Arbeit aktiv für ein gerechtes globales Miteinander einsetzen und bietet damit erstmalig in Deutschland eine zentrale Anlaufstelle für die Vielfalt des entwicklungspolitischen Engagements sowie der Informations- und Bildungsarbeit.

Der Ort der Pressekonferenz war ungewöhnlich, aber passend gewählt: die Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ), eine engagierte und von ENSA geförderte Schule. Mit auf dem Podium: Susanne Nonnen vom Senior Experten Service als Vertreterin der zahlreichen Nichtregierungsorganisationen und Anton Vogt, Schüler der 11. Klasse und seit anderthalb Jahren aktiv in der Projektpartnerschaft der ESBZ mit der brasilianischen Schule Emygdio de Barros in Sao Paulo.

Der Minister hob hervor, dass mit ENGAGEMENT GLOBAL auch "ein zentrales politisches Projekt" verbunden sei: die Verdoppelung der Zahl engagierter Bürgerinnen und Bürger von derzeit rund einer Million auf zwei Millionen in den nächsten Jahren. Um dieses Ziel zu unterstützen, seien die Fördermittel erhöht worden, von 94 Millionen Euro (2008) auf 140 Millionen Euro (2011). Im Haushalt 2012 seien für die in Engagement Global gebündelten Programme 161 Millionen Euro eingeplant.

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile", betonte Staatsekretär Beerfeltz in seiner Rede. Er unterstrich, dass Engagement Global mit einem umfassenden Qualifizierungsprogramm Engagementwillige unterstützen soll. Ein Entwicklungsfonds mit einem jährlichen Volumen von bis zu 7 Millionen Euro soll die Förderinstrumente für Kleinmaßnahmen ersetzen. Im Verbund mit vereinfachten Förderkriterien senke dies die Hürden der Antragstellung.

Susanne Nonnen wünschte sich von Engagement Global "Unterstützung für die Zivilgesellschaft und deren Organisationen, eine gute Kooperation aller Beteiligten und neue Impulse für eine vielgestaltiges und vielfarbiges bürgerschaftliches, freiwilliges Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit".

Anton Vogt berichtete anschaulich, wie er und seine Mitschüler mit den 23 brasilianischen Schülern, die im Juni 2011 erstmals ihre Berliner Partnerschule besucht hatten, zu einer Gruppe zusammenwuchsen. Als guter Botschafter des Projektes animierte er auch erfolgreich zum Kauf von bedruckten Taschen und T-Shirts – ein Projekt der Klasse zur Kofinanzierung ihres anstehenden Brasilienaufenthaltes.

Für den Nachmittag hatte Engagement Global zivilgesellschaftliche Partner zum Austausch eingeladen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Programmen informierten, vertieften alte Kontakte und knüpften neue. Zahlreiche Partner waren der Aufforderung nachgekommen, einen symbolischen Gegenstand für ein Denkmal mitzubringen, das nun am Berliner Standort am Lützowufer den Start von Engagement Global dokumentiert.


Pressemitteilungen des BMZ vom 17. und 18.01.2012

Staatssekretär Beerfeltz verkündet Leitungen für "Engagement Global" und Evaluierungsinstitut

One-Stop-Shop für bürgerschaftliches Engagement eröffnet – "Engagement Global" startet

Bilder von der Pressekonferenz

Minister Niebel und Staatssekretär Beerfeltz lauschen den Fragen der Journalisten.

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Minister und Staatssekretär würdigen die Preisträger und Preisträgerinnen des Namenswettbewerbs

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Ideenspender Micha Becker überreicht Geschäftsführer Bernd Krupp einen Kompass für Engagement Global.

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Nicole Wilden und Thomas Röhlinger werben für Radijojo, Radio von und für Jugendliche weltweit.

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Irène Kissasse, Stefanie-Lahya Aukongo und Roland Presawa von Pro Afrika e.V. bauen mit am Denk-Mal

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Anton Vogt und drei seiner Mitstreiterinnen spenden einen Geldbeutel

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Fotos: Werner Kranwetvogel

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