Ein Satz kann unsere Welt verändernBildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

Selina Nkoile ist eine Menschenrechtsaktivistin aus Kenia, die sich besonders für die Rechte von Mädchen und Frauen in der Maasai-Community starkmacht. Als sie 2017 an der ASA-Autumn School teilnimmt trifft sie auf Menschen, die sie nachhaltig inspirieren werden.

Wie engagierst Du Dich für eine gerechtere Welt?

Mein Name ist Selina Nkoile, ich bin eine Bildungsaktivistin und Sozialunternehmerin aus der Maasai-Gemeinschaft in Kenia. Ich leite eine Ecolodge und einen Bio-Bauernhof namens Bomanoma. Mit Bomanoma haben wir ein Lernzentrum für nachhaltige Landwirtschaft und gleichzeitig einen sicheren Rückzugsort für Frauen und Mädchen geschaffen. Als Menschenrechtsverteidigerin engagiere ich mich aktiv für die Bildung von Mädchen, das Ende der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM/C), die Stärkung von Frauen, den Naturschutz und die Bewahrung unserer einzigartigen Kultur.

2017 warst Du Teil der ASA Autumn School für nachhaltiges Unternehmertum. Was waren Deine Take Aways?

All die tollen jungen Menschen und ihre Ideen, dich ich kennenlernen durfte. Sie inspirieren mich bis heute. Ich habe außerdem gelernt, dass ich Schritt für Schritt die Welt verändern kann: Ein Mädchen nach dem anderen, einen Garten nach dem anderen.  

Welche Erfahrung ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Der Flug über den Kilimandscharo. Für die Teilnahme an der Autumn School in Dar es Salaam, Tansania, bin ich das erste Mal geflogen – ein überwältigendes Gefühl.

Du arbeitest heute an der Stärkung von Frauenrechten. Welchen Rat würdest Du Menschen geben, die sich engagieren möchten?

An alle jungen Menschen, die einen Unterschied machen möchten: Setzt auf nachhaltige Veränderungen statt auf kurzfristige Erfolge. Beginnt mit kleinen, aber bedeutsamen Schritten, hört aktiv zu und gestaltet Lösungen gemeinsam mit der Gemeinschaft – nicht nur für sie. Lasst uns unsere Kraft, unser Wissen und unsere globale Perspektive vereinen, um nachhaltige Veränderungen zu schaffen.

Blick in die Zukunft: Was wünschst Du Dir für die nächsten 65 Jahre?

Auf die nächsten 65 Jahre ASA-Programm! Ich wünsche mir für die Zukunft, dass das Programm weiterhin Räume schafft, in denen junge Menschen sich vernetzen, zusammenarbeiten und gemeinsam innovative und nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln.