Inmitten des „Amazonas der Ozeane“, der biodiversen Meerenge Verde Island Passage in den Philippinen, ist der Ausbau von Flüssigerdgas-Terminals geplant. Finanziert unter anderem von Banken wie der Deutschen Bank aus dem Globalen Norden. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wie das philippinische Center for Energy, Ecology und Development (CEED) und der deutsche Verein „urgewald“ wollen diese umweltschädlichen Investitionen aufdecken und das Vorhaben stoppen. Über die Konsequenzen und ihre bisherigen Erfolge berichten CEED-Leiter Gerry Arances und „urgewald“-Campaignerin Klara Butz in dieser Podcastfolge. Und wir schauen grundsätzlicher drauf: Welches globalen Ungleichgewicht macht das Projekt sichtbar? Über finanzielle Abhängigkeiten und das ökonomische Verhältnis des Globalen Nordens und Südens spricht Kai Koddenbrock im Interview dieser Folge. Koddenbrock ist Professor für Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie an der Uni Bielefeld.