Bonn,
Faire und nachhaltige Beschaffung der öffentlichen Hand zum Standard machen – dafür setzt sich der Kompass Nachhaltigkeit ein. Die kostenfreie Online-Plattform www.kompass-nachhaltigkeit.de bietet öffentlichen Beschaffenden konkrete Hilfestellung und lädt zum Austausch untereinander ein. Das Ziel: Gemeinsam zur Verbesserung von Umwelt- und Sozialstandards entlang der Lieferketten beitragen. In diesem Jahr feiert der Kompass sein 15-jähriges Bestehen.
Die Ausgestaltung der öffentlichen Beschaffung hat großen Einfluss darauf, wie nachhaltig unsere Zukunft wird. Wenn Kommunen und öffentliche Auftraggebende sozial- und umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen einkaufen, leisten sie einen direkten Beitrag zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Der Kompass Nachhaltigkeit bietet Informationen rund um die Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffung und zeigt: Das Rad muss nicht neu erfunden werden.
Kommunen teilen auf der Plattform Ausschreibungen, Vergabeleitfäden und viele weitere Dokumente. Der Kompass Nachhaltigkeit bietet unter anderem eine Orientierungshilfe zu Gütezeichen, Listen zertifizierter Anbieter und Formulierungshilfen. Seit 2023 ermöglicht der Login-Bereich „Mein Kompass“ das Monitoring nachhaltiger Beschaffung und den Wissensaustausch.
„Wir als Kommune nutzen den Kompass Nachhaltigkeit als vielfältige Informationsquelle. Gleichzeitig teilen wir selbst auch Beispiele, wie unsere Dienstanweisung zur nachhaltigen Beschaffung. So wird der Kompass zu einer echten Wissensdrehscheibe“, sagt Thorsten Erbismann vom Amt für Umweltschutz der Stadt Heidelberg anlässlich des 15-jährigen Bestehens.
Der Kompass Nachhaltigkeit wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) betrieben und weiterentwickelt.
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