| Datum: | Dienstags, 2. Dezember 2025 bis 30. Juni 2026 |
|---|---|
| Uhrzeit: | 16:15 bis 17:30 Uhr |
| Ort: | Online |
| Absender: | GEB - Globale Entwicklung in deutschen Bildungssystemen |
| Anmeldeschluss: | Montag, 29. Juni 2026 |
Wir möchten den Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der gymnasialen Oberstufe vorstellen, der im Oktober 2025 von der Kultusministerkonferenz (KMK) als Empfehlung verabschiedet wurde. Die als Referent*innen eingeladenen Autor*innen werden die übergeordneten Kapitel sowie die 17 fächerbezogenen Kapitel präsentieren und auch auf Umsetzungsbeispiele für den Unterricht eingehen. Neben fachlichem Input bekommen die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch mit den Referent*innen.
Der Orientierungsrahmen ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), koordiniert und erstellt von Engagement Global. Er bietet eine fundierte Grundlage zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mit globaler Perspektive im Unterricht und im schulischen System.
Die Teilnahme an dieser Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist zu einzelnen oder mehreren Terminen möglich.
(Angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder*innen, Lehrplanentwickler*innen, Mitarbeitende von Bildungsbehörden, Schulbuchautor*innen sowie alle, die sich für BNE und globale Entwicklung im schulischen Bereich interessieren.
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung vereint Perspektiven aus Schule, Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für die konzeptionelle wie auch inhaltliche Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dabei wird die besondere Bedeutung zukunftsorientierter Bildung mit globaler Perspektive deutlich, wenn sie im Unterricht und in der Schule, bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften oder für die Entwicklung von Bildungsplänen und deren Umsetzung berücksichtigt wird.
Die Einführung in den Orientierungsrahmen wird durchgeführt von Dr. Till Winkelmann.
In diesem Webinar wird in das übergeordnete Kapitel der Einführung in den Orientierungsrahmen, d.h. dessen konzeptionelle und theoretische Grundlegung, eingeführt.
Die Autorin, Prof. Dr. Annette Scheunpflug, wird die globale Perspektive von Bildung für nachhaltige Entwicklung und die pädagogischen Herausforderungen im Umgang mit Komplexität erläutern. Didaktische Prinzipien werden vorgestellt und deren Bedeutung auch für demokratiebezogene Bildung herausgearbeitet. Welchen Beitrag leistet BNE zu kulturellen Basiskompetenzen? Und was bedeutet es, ein so interdisziplinäres Thema im fachbezogenen Kontext der Schule zu bearbeiten?
Was bewegt Jugendliche heute – und was bedeutet das für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Bildung?
Kapitel 3 des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung betrachtet die Lebensweltrealitäten junger Menschen: ihre Werte, ihre Sicht auf Gesellschaft und Politik sowie ihre Zukunftsfragen. Es zeigt auf, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung genau dort ansetzen kann, wo die Interessen der Jugendlichen liegen. Wer Bildungsprozesse gestalten möchte, die relevant und wirksam sind, findet hier Impulse für eine Bildung, die Zukunft mitdenkt.
Die Digitalisierung prägt die Gegenwart und Zukunft der Lernenden tiefgreifend. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kann Lernende befähigen, Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und nachhaltiger Entwicklung zu erkennen, zu bewerten und sich auch in einer digitalisierten Welt für globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu engagieren.
Die Veranstaltung bietet einen Einblick in das Kapitel Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer digitalisierten Welt und thematisiert unter anderem wie eine nachhaltige Kultur der Digitalität aussehen könnte und welche BNE-Kompetenzen Lernende in einer digitalisierten Welt benötigen.
Die Einführung in das übergeordnete Kapitel Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer digitalisierten Welt wird durchgeführt von Ralf Heinrich und Jan Hinze-Baden.
Lehrkräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule und Unterricht.
Gleichzeitig zeigen Studien, dass sich viele Lehrkräfte dafür bislang nicht ausreichend qualifiziert fühlen. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über den Stand der BNE-Verankerung in der Lehrkräftebildung und lädt dazu ein, Lehrkräftebildung stärker als phasenübergreifenden Professionalisierungsprozess zu denken, um die BNE-Implementation an Schulen systematisch weiterzuentwickeln.
Die Einführung in das übergeordnete Kapitel Bildung für nachhaltige Entwicklung mit globaler Perspektive in der Lehrkräftebildung wird durchgeführt von Prof. Dr. Claudia Bergmüller.
Der Vortrag von Dr. Antje Brock und Julius Grund geht der Frage nach, was es braucht, damit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) motivierend und effektiv ist. BNE an Schulen verlangt mehr als reine Wissensvermittlung: Sie braucht handlungsorientierte Ansätze, welche die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Lernenden stärken. Eine Einführung in die Grundzüge emotionssensibler BNE soll zeigen, welches Potenzial in der bewussten Verbindung von Denken und Fühlen liegt. Zudem wird auf weitere zentrale Rahmenbedingungen von BNE eingegangen: Selbstwirksamkeit, partizipative Schulentwicklung und fächerübergreifendes Lernen. Damit bietet dieser Vortrag eine kompakte Einführung, wie BNE wirksam umgesetzt werden kann.
Die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule als Ganzes bietet die Chance, junge Menschen als Akteur*innen des Wandels umfassend an der Gestaltung der Lehr- und Lernumgebungen zu beteiligen und sie zu transformativem, verantwortungsbewusstem und solidarischem Handeln zu ermutigen und zu befähigen.
In ihrem Vortrag geht Claudia Schanz, Autorin des Kapitels 8 des Orientierungsrahmens, darauf ein, welches die Kernelemente des Whole School Approach sind, wie diese miteinander in Beziehung stehen und welche Bedingungen relevant dafür sind, damit sich Wirkungen entfalten können. Anhand konkreter Beispiele zeigt sie unterschiedliche Wege auf, wie Schulen sukzessive ihren jeweils eigenen Weg zur Implementierung von Nachhaltigkeit gestalten und dabei selbst zu einem Lern-, Experimentier- und Erfahrungsraum werden.
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung vereint Perspektiven aus Schule, Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft für die konzeptionelle wie auch inhaltliche Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dabei wird die besondere Bedeutung zukunftsorientierter Bildung mit globaler Perspektive deutlich, wenn sie im Unterricht und in der Schule, bei der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften oder für die Entwicklung von Bildungsplänen und deren Umsetzung berücksichtigt wird.
Die Einführung in den Orientierungsrahmen wird durchgeführt von Dr. Till Winkelmann.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Biologie wird durchgeführt von Dr. Sabina Eggert.
Die Online-Veranstaltung zur Vorstellung des Fachkapitels Religion verbindet inhaltliche Orientierung mit konkreten Unterrichtsimpulsen für die Praxis. Im Mittelpunkt des Workshops steht das im Orientierungsrahmen präsentierte ausführliche Unterrichtsbeispiel „Future is now / Recht auf Zukunft“ sowie die weiteren Unterrichtsskizzen und Beispielthemen. Zudem wird der Workshop auch einen Überblick zur grundsätzlichen Relevanz der Religionsunterrichte für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie den didaktisch-methodischen Überlegungen und Kompetenzen bieten, die im Fachkapitel entfaltet werden.
Der Workshop zeigt, wie durch Perspektivwechsel und subjektorientierte Zugänge Urteilskompetenz, Zukunftsmündigkeit und Gestaltungskompetenz im Religionsunterricht gefördert werden können und bietet Orientierung, Materialien und Beispiele für die schulische Praxis. Ziel ist es, Lehrkräfte in die praxisnahe Umsetzung von BNE in den Religionsunterrichten der gymnasialen Oberstufe einzuführen. Das Fachkapitel enthält dabei Beiträge aus christlichen (evangelisch und katholisch), islamischen, jüdischen und ethisch-philosophischen Perspektiven.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Religion wird durchgeführt von Melanie Gehenzig und Klaus Schilling.
Dieser Workshop präsentiert den Beitrag des Faches zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Schwerpunkt liegt auf dem Unterrichtsmodell „Möglichkeiten und Grenzen transnationaler Gerechtigkeit im Spannungsverhältnis mit nationalen Institutionen“. Die beiden Teilbereiche Grenz- sowie Klimagerechtigkeit ermöglichen eine „BNE für alle”, da die Bedeutung subjektiver Wahrnehmungen zur globalen Gerechtigkeit aufgewertet, Perspektivwechsel angebahnt und damit Kontroversität didaktisch gerahmt wird. Das Workshop thematisiert, wie anhand dieses Ansatzes des globalen Lernens die Mündigkeit und Gestaltungskompetenz zur Erreichung der SDGs innerhalb einer transnationalen Zivilgesellschaft gefördert werden und gibt hierzu konkrete Anwendungsbeispiele.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Politische Bildung wird durchgeführt von Dr. Subin Nijhawan.
Mit dem Konzept der „historischen Kommunikation“ bieten die Alten Sprachen einen diachronen Blick auf ökologische, soziale, politische und wirtschaftliche Problemlagen. Durch die Verankerung der Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Latein- und Griechischunterricht werden der Gegenwarts- und Zukunftsbezug gestärkt. Schülerinnen und Schüler lernen in Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen (nicht nur) unserer Zeit ihr interkulturelles Reflexionsvermögen zu erweitern, Transformationsprozesse zu analysieren und ihre Diskurskompetenz zu stärken.
Der Workshop lädt zur Diskussion über fachdidaktische und methodische Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Altsprachenunterricht ein und stellt ein Unterrichtsbeispiel zum Thema „Essen als sozialer Marker“‘ vor.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Alte Sprachen wird durchgeführt von Dr. Anne Friedrich.
Kritische Reflexion philosophischer Positionen zum modernen Konsumverhalten
Wieso erleben Menschen Konsum als sinngebend und kann Konsumverzicht auch als Bereicherung erlebt werden? – In diesem Workshop werden am Beispiel des modernen Konsumverhaltens Möglichkeiten gezeigt, wie Lernende ausgehend von der Analyse konsumkritischer philosophischer Positionen Werte reflektieren und Handlungsalternativen für eine globale Entwicklung entwerfen. Angesichts der durch den Klimawandel notwendigen Transformationsprozesse liegt der Beitrag des Faches Philosophie in der Förderung der Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenz. Dabei initiieren die vorgestellten handlungsorientierten Methoden selbst ein nachhaltiges Lernen, wenn gemeinsam Positionen beispielhafter Texte präsentiert und diskutiert werden.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Philosophie wird durchgeführt von Uta Henze.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Bildende Kunst wird durchgeführt von Prof. Dr. Ulrich Heinen und Jakob Ackermann.
Durch die Verankerung der Leitperspektive Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Geschichtsunterricht werden gegenwärtige gesellschaftliche Herausforderungen sowie nachhaltiges ökologisches, soziales, politisches und wirtschaftliches Handeln im globalen Rahmen zum Ausgangspunkt historischen Lernens. Die Leitperspektive BNE betont dabei nicht nur den Gegenwarts- und Zukunftsbezug des Unterrichts, sondern auch die Handlungsdimensionen, indem sie dazu anregt, darüber nachzudenken, wie man sich selbst in komplexen historischen Situationen verhalten hätte.
Der Workshop lädt zur Diskussion über fachdidaktische Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Geschichtsunterricht ein und stellt ein Unterrichtsbeispiel zur Umweltgeschichte vor.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Geschichte wird durchgeführt von Dr.in Nicole Garretón und Prof. Dr. Susanne Popp.
Das Fach Geographie nimmt eine zentrale Rolle im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein. Durch die Auseinandersetzung mit den Wechselbeziehungen zwischen Umwelt und Gesellschaft in Räumen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen trägt es systemisch und mehrperspektivisch zur Welterschließung bei. Aufbauend auf den im Orientierungsrahmen für die Sek I beschriebenen Kompetenzen vertieft der Orientierungsrahmen für die gymnasiale Oberstufe vor allem die Bewertungskompetenz. Erklärungsansätze für Raumnutzungskonflikte werden beispielsweise in den Kontext ungleich verteilter Macht- und Handlungsmöglichkeiten gestellt. Der Vortrag wird die Kapitel der Teilausgabe Geographie vorstellen, wobei der Schwerpunkt auf dem didaktischen Konzept und dem Unterrichtsbeispiel „Städte im 21. Jahrhundert“ liegt.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Geographie wird durchgeführt von Prof. Dr. Gabriele Schrüfer.
Der Workshop führt in das Fachkapitel Deutsch des „Orientierungsrahmens Globale Entwicklung“ ein und zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Deutschunterricht umgesetzt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich sprachliche und literarische Lernziele mit Themen nachhaltiger Entwicklung verbinden lassen. Die Teilnehmenden reflektieren zunächst die Rolle der
deutschen Sprache im Kontext von schulischer Mehrsprachigkeit und konkret im Fach Deutsch. Darauf aufbauend werden zentrale Aussagen des Fachkapitels Deutsch vorgestellt und mit aktuellen Herausforderungen sprachlicher und gesellschaftlicher Bildung verknüpft. Ein besonderer Fokus liegtdabei auf den BNE-Kernkompetenzen (Erkennen – Bewerten – Handeln) und ihrer Verknüpfung mit
den Fachkompetenzen Deutsch gemäß den Bildungsstandards. Der Workshop bietet Raum für Austausch und die Entwicklung eigener Ideen für einen kompetenzorientierten, fächerübergreifenden Deutschunterricht im Sinne der BNE.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Deutsch wird durchgeführt von Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne und Dr. Annegret Middeke.
Die Fortbildung orientiert sich am Orientierungsrahmen Globale Entwicklung und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden anhand konkreter Aufgabenbeispiele, wie sich zentrale mathematische Inhalte sinnvoll mit Fragestellungen nachhaltiger Entwicklung und globaler Zusammenhänge verknüpfen lassen. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht als zusätzliches Thema, sondern als integralen Bestandteil mathematischen Lernens erfahrbar zu machen. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse, die fachliche Tiefe sichern, die Lebenswelt der Lernenden einbeziehen und zu einer nachhaltigen Entlastung im Unterricht beitragen – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrkräfte.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Mathematik wird durchgeführt von Prof. Dr. Hans-Stefan Siller und Prof. Dr. Katrin Vorhölter.
Lehrkräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schule und Unterricht.
Gleichzeitig zeigen Studien, dass sich viele Lehrkräfte dafür bislang nicht ausreichend qualifiziert fühlen. Der Vortrag gibt einen kompakten Überblick über den Stand der BNE-Verankerung in der Lehrkräftebildung und lädt dazu ein, Lehrkräftebildung stärker als phasenübergreifenden Professionalisierungsprozess zu denken, um die BNE-Implementation an Schulen systematisch weiterzuentwickeln.
Die Einführung in das übergeordnete Kapitel Bildung für nachhaltige Entwicklung mit globaler Perspektive in der Lehrkräftebildung wird durchgeführt von Prof. Dr. Claudia Bergmüller.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Musik/Darstellendes Spiel wird durchgeführt von Tonio Kempf und Prof. Dr. Raimund Vogels.
Das Fach Chemie leistet seinen Beitrag zur Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Betrachtung und Bewertung von Prozessen in der natürlichen Umwelt, im Alltag oder in Industrie und Technik. So liegt der Fokus u. a. in den stofflichen Aspekten von Umweltsystemen (z. B. dem Kohlenstoffkreislauf) oder auf durch Menschen steuerbare Stoffumwandlungen. Vorgestellt werden zwei Unterrichtsskizzen zu den Themen „Carbon Capture and Storage (CCS)“ und „Grüne Chemie“ sowie das Unterrichtsbeispiel „Gutes Plastik – schlechtes Plastik“. In der Diskussion soll u. a. auf Methoden zur Förderung der Bewertungskompetenz und des systemischen Denkens eingegangen werden.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Chemie wird durchgeführt von Prof. Dr. Claudia Bohrmann-Linde und Prof. Dr. Ingo Eilks.
Wie kann sprachliche Bildung in der gymnasialen Oberstufe dazu beitragen, junge Menschen zur reflektierten, verantwortungsvollen und handlungsfähigen Teilhabe an globalen Transformationsprozessen zu befähigen? Dieser Workshop eröffnet Perspektiven auf die Potenziale des Fachbereichs Neue Sprachen im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Im Mittelpunkt stehen konzeptionelle Impulse des neuen Orientierungsrahmens Globale Entwicklung ebenso wie konkrete didaktisch-methodische Zugänge und praxisnahe Unterrichtsanregungen für einen zukunftsorientierten, mehrsprachigkeitsbewussten Unterricht der Neuen Sprachen.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Neue Sprachen wird durchgeführt von Julia Schäfer und Dr. Almut Küppers.
Bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen spielt die intelligente Nutzung von Energie und Technik eine zentrale Rolle. Am Beispiel der Klimaphysik kann zudem über Wissenschaft und die Wechselwirkung von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft reflektiert werden. Physikunterricht der Sekundarstufe II kann so zum Verständnis komplexer Zusammenhänge beitragen, Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Lösungsansätzen bei Nachhaltigkeitsfragen bieten und Perspektiven für berufliche Tätigkeitsfelder aufzeigen. Im Seminar werden die Potenziale des Physikunterrichts im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Unterrichtsbeispiel „Den Treibhauseffekt verstehen“ herausgearbeitet und diskutiert.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Physik wird durchgeführt von Prof. Dr. Rita Wodzinski und Frederik Bub.
Wirtschaften geht mit der Nutzung und auch Belastung der natürlichen Lebensgrundlagen einher, die über Entscheidungen als Konsument*innen, Erwerbstätige sowie als Zivil-, Staats- und Weltbürger*innen beeinflusst werden. Der Beitrag über eine Zukunftswerkstatt zielt darauf ab, Schüler*innen zu befähigen, ihre Zukunft selbstbestimmt, solidarisch und verantwortlich mitzugestalten. Dabei bezieht sich die Zukunftswerkstatt schüler- und wissenschaftsorientiert sowie analytisch, werte- und handlungsorientiert auf die nachhaltige Gestaltung der zentralen Felder der gymnasialen Oberstufe: der marktwirtschaftlichen Ordnung, dem Wirtschaftswachstum und den internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Wirtschaft wird durchgeführt von Prof. Dr. Birgit Weber.
BNE in Bewegung – Der Lernbereich globale Entwicklung im Fach Sport
Sport gilt als Hoffnungsträger für Gesundheit und nachhaltige Entwicklung – doch sein Potenzial bleibt oft ungenutzt und ist von Widersprüchen geprägt. Der Vortrag beleuchtet die ambivalente Rolle von Sport zwischen Förderung von Wohlbefinden und sozialen sowie ökologischen Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Sportunterricht sowie außerunterrichtliche Bewegungsangebote zur Entwicklung von Kompetenzen für gesunde und nachhaltige Lebensstile beitragen können. Es werden fachbezogene Teilkompetenzen, didaktische Ansätze und Prinzipien sowie Beispielthemen und konkrete Unterrichtsideen
vorgestellt und diskutiert.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Sport wird durchgeführt von Dr. Julia Lohmann.
Der Online-Workshop zur Vorstellung des Fachkapitels Informatik im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung bietet einen Überblick über die grundsätzliche Relevanz des Informatikunterrichts für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie über die damit verbundenen didaktisch-methodischen Überlegungen und Kompetenzen. Sie verbindet die didaktische Orientierung mit konkreten Unterrichtsimpulsen für die Praxis.
Im Mittelpunkt steht das im Orientierungsrahmen präsentierte Unterrichtsbeispiel „Kryptowährung“. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den anspruchsvollen Grundkonzepten der Blockchain-Technologie auseinander und implementieren deren Wirkungsweise unter Nutzung von KI in eigenen Programmen.
Aufbauend auf diesen fachlichen Grundlagen analysieren sie anschließend ökologische, soziale, politische und wirtschaftliche Problemlagen von Kryptowährungen und stellen Bezüge zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung her.
Abschließend besteht Raum für eine Diskussion der BNE im Informatikunterricht.
Die Einführung in das fachbezogene Kapitel Informatik wird durchgeführt von Gerhard Röhner.
Online
Wiebke Schwinger
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