Hauptnavigation

Digitaler Fachaustausch für Stiftungen in der Entwicklungszusammenarbeit #7: Menschenrechte

Datum: 2. Dezember 2021
Uhrzeit: 9:30 Uhr bis 16 Uhr
Ort: Online
Absender: Mitmachzentrale
Anmeldeschluss: Sonntag, 28. November 2021

Zielgruppen

Schwerpunktthema

Programm

UhrzeitProgrammpunkte
9:00Herzlich Willkommen
(Video ist bereits besetzt, Techniksupport)
9:30Begrüßung
Rafael Teck, BMZ, und Susanne Schmeier, Engagement Global
9:45Networking für alle
10:00Impuls: Entwicklungspolitik ist Menschenrechtspolitik
Dr. Jürgen Zattler, BMZ (Abteilungsleiter Internationale Entwicklungspolitik; Agenda 2030; Klima)
10:20Impuls: LGBTQI+ – pragmatische Wege zu mehr Inklusion
Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
10:40Pause – Networking-Lounge ist geöffnet
11:00Impuls: Kinderrechte: der Kompass auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung
Susanne Hassel, Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
11:20Themenvorstellung und Ablauf Arbeitsgruppen
11:40Arbeitsgruppenphase 1 (Dauer 45 Minuten) – Themen siehe unten
12:25Pause – Networking-Lounge ist geöffnet
13:15Arbeitsgruppenphase 2 (Dauer 45 Minuten) – Themen siehe unten
14:00Austausch zu den Arbeitsgruppen im Networking-Format
14:30Kurz-Pause
14:40Themenzentriertes Networking
15:15Einsichten und Initiativen (Plenum)
15:30Schlussworte
Rafael Teck, BMZ
15:40Lounge Gespräche (optional)
16:00Ende

Informationen zu den Arbeitsgruppen

  • Arbeitsgruppe 1: Pragmatische Wege zur Unterstützung der Menschenrechte von LGBTQI+
    Menschenrechte und damit auch die Rechte von LGBTQI+ Personen bilden das Fundament diverser und gerechter Gesellschaften. Starke NGOs, die sich für die Inklusion von LGBTQI+ Personen auf allen Ebenen der Gesellschaft einsetzen, sind dafür zentral. Wie können Stiftungen LGBTQI+ als Zielgruppe in ihre Programme einschließen? Was sind erste Schritte und wo liegen Hindernisse für die Förderung von LGBTQI+ Menschenrechtsarbeit weltweit? Gute Beispiele und Handlungsempfehlungen zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Arbeit zu LGBTQI+ Menschenrechten können inspirieren und zum Nachdenken anregen.
    Moderation: Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
  • Arbeitsgruppe 2: Geld verwandeln, Frauen stärken, Welt verändern
    Um die Rechte von Frauen und Mädchen nachhaltig zu stärken, ist es notwendig, selbstorganisierte Aktivitäten von Frauen zu unterstützen – mit Geld und durch Advocacy-Arbeit. Die Arbeit von filia.die frauenstiftung setzt genau dort an: Als Teil des internationalen Frauenstiftungsnetzwerks Prospera ist filia den Prinzipien einer feministischen Philanthropie verbunden. Im Zentrum stehen dabei die Interessen und Bedürfnisse von Aktivistinnen. Das bedeutet auch: Nicht die Geldgebenden entscheiden, wofür das Geld eingesetzt werden soll, sondern die Frauenrechtlerinnen selber – als Expertinnen ihrer eigenen Lebensrealitäten. Was bedeutet das konkret für die tägliche Arbeit einer Stiftung? Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie die Umsetzung dieser Prinzipien im Arbeitsalltag von filia aussieht.
    Moderation: Lizzy Wazinski und Nina Hälker, filia.die frauenstiftung
  • Arbeitsgruppe 3: Kinderrechte durch ganzheitliche Ansätze verwirklichen
    Um die Rechte von Kindern und Jugendlichen umfassend und langfristig zu stärken, entwickelt UNICEF ganzheitliche Ansätze mit seinen Partnern vor Ort, die den gesamten Lebenszyklus des Kindes berücksichtigen und die Maßnahmen fest im staatlichen System verankern. Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie Stiftungen und andere Akteure Kinderrechte konkret in ihrer täglichen Arbeit als Kompass nutzen und verwirklichen können. Die Bildungsinitiative „Let Us Learn“ wird hierfür in der Arbeitsgruppe als Beispiel vorgestellt, um zu veranschaulichen, wie Kinderrechte das Programmdesign prägen und für einige der am stärksten benachteiligten Kinder weltweit umgesetzt werden können – von der frühkindlichen Entwicklung, über Bildung und Ausbildung unter Berücksichtigung von Kontextfaktoren wie Konflikten, Klima und der Digitalisierung.
    Moderation: Robert Ewers, Deutsches Komitee für UNICEF e.V.
  • Arbeitsgruppe 4: Nicht mehr zurückgelassen werden
    Menschen mit Behinderungen haben Rechte und zwar die gleichen Menschenrechte, wie Menschen ohne Behinderungen. Die 2008 in Kraft getretene UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen schafft keine Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen, sondern nimmt ihre Rechte in den Diskriminierungsschutz der Menschenrechte auf. Ein eigener Artikel verpflichtet die internationale Zusammenarbeit, einschließlich der Entwicklungszusammenarbeit, diese inklusiv zu gestalten. Mit der Agenda 2030 und den Nachhaltigkeitszielen ist ein weiterer internationaler Rahmen vorhanden, der zur Erreichung ihrer Rechte beitragen kann. Wie ist der Stand der Umsetzung in der internationalen Zusammenarbeit und wie sehen inklusive Projekte aus, sind Fragen, die im Rahmen des Workshops erörtert werden sollen.
    Moderation: Gabriele Weigt, Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev)

Anmeldung

Die Frist für die Online-Anmeldung ist bereits abgelaufen.

Zurück