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2015 wird das Europäische Jahr für Entwicklung - EJE

Geschäftsstelle und Förderprogramm für das Europäische Jahr für Entwicklung haben die Arbeit aufgenommen.

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Ute Lange

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19.12.2014 11:22
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EngaSpräch Nr. 27 
***Rodrigo Borges Delfim vom Blog MigraMundo***

EG: Lieber Rodrigo, du kommst aus Brasilien und hast dieses Jahr den portugiesischen Publikumspreis bei den Best Of Online Activism der Deutschen Welle für dein Blog MigraMundo gewonnen. Worum geht es bei deinem Blog?

Rodrigo: Das Blog MigraMundo gibt es seit Oktober 2012, es ist ein Forum für Nachrichten und Debatten zum Thema Migration. Das ist ein total wichtiges Thema weltweit und eben auch für Brasilien. Aber erst seit kurzem gewinnt es hier in Brasilien an Aufmerksamkeit. Die Vernachlässigung des Themas und die ganzen Vorurteile, die es in der Gesellschaft dazu gibt, machen es umso wichtiger einen Raum zu schaffen, bei dem es auch positive Nachrichten und Beispiele gibt, ohne Sensationalismus oder parteipolitische Berichterstattung. Der Blog MigraMundo versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Beitrag zu einer positiven und gehaltvollen Thematisierung von Migration beizutragen.

EG: Woher kam dir die Idee ein Blog über Migration zu starten?

Rodrigo: Ich hab mich schon immer für internationale Themen und Menschenrechte interessiert. Durch das Blog habe ich eine Form gefunden, wie ich mich mit beidem gleichzeitig beschäftigen kann. In dem Viertel, in dem ich in São Paulo wohne, gibt es eine Einwandergeschichte von Menschen aus Osteuropa, wie Litauen, der Ukraine oder Russland, das hat mich schon immer neugierig auf das Thema gemacht. Im September 2012 nahm ich an einem Seminar über Migration bei der Initiative Missão Paz teil, die in São Paulo bekannt ist für ihr Engagement für Migranten. Dabei wurde mir mir die Vielzahl der Geschichten bewusst, die mit Migration zusammen hängen. Eine Woche nach dem Seminar, hab ich den ersten Blogbeitrag geschrieben. Seitdem hat das Blog nach und nach mehr Leute erreicht. Das Prinzip des Blogs ist es eigenes Material zu haben und nicht nur etwas von anderen zu reproduzieren. Wenn ich mich doch an Informationen von anderen bediene, bemühe ich mich darum, die Urheber immer kenntlich zu machen. Ich glaube dadurch ist der Blog auch relevanter für Internetsuchmaschinen geworden und der Inhalt glaubwürdig.

EG: Wie bekommst du es hin neben deinem normalen Job das Blog ehrenamtlich zu betreiben?

Rodrigo: Das ist wirklich gar nicht so leicht. Das Blog ist unabhängig, ich bekomme keinerlei finanzielle Unterstützung, was manchmal die Möglichkeiten limitiert. Ich kann nicht so große Reportagen machen, wie ich eigentlich gerne würde. Zurzeit ist es besonders schwierig für mich, die ganzen Veranstaltungen die für den Blog interessant sein könnten, neben meinem normalen Job zu besuchen.  Manchmal kommen sich die Termine in die Quere und ich muss das Blog etwas vernachlässigen, damit ich keine Problem bei der Arbeit bekomme. Die Reisen oder Veranstaltungsbesuche, die ich für die Beiträge mache, zahle ich alle aus eigener Tasche. Manchmal kommt es mir so vor, als könne ich der großen Nachfrage nicht gerecht werden. Ich habe auch schon mal mit dem Gedanken gespielt das Blog aufzugeben. Aber immer wenn es dazu kam, ist irgendetwas passiert, oder jemand ist auf mich zugekommen und hat mich motiviert weiter zu machen. Das Blog hat mittlerweile ein Eigenleben, er wird verfolgt, verbreitet, kritisiert und gelobt von Menschen, die ich noch nie gesehen habe. Diese Reichweite ist einer der Faktoren, die mich immer wieder motiviert weiterzumachen, trotz mancher Schwierigkeiten.
Manche Leute können es kaum glauben, wenn ich erzähle, dass ich das Blog ganz alleine mache, abgesehen von manchen Gastbeiträgen von Freunden oder anderen Menschen, die sich für das Thema interessieren. Die Unabhängigkeit des Blogs hat teilweise auch dazu geführt noch mehr Sympathien zu bekommen, weil er dadurch noch mehr wertgeschätzt wird. Allerdings würde ich gerne manche Themen weiter vertiefen, wie die Flüchtlingsproblematik, zurzeit gibt es viele die aus Syrien kommen und in Brasilien aufgenommen werden. Außerdem würde ich gerne mehr über die Situation von Klima-Flüchtlingen berichten. Mit der guten Reichweite, die das Blog jetzt hat, bin ich auf der Suche nach Möglichkeiten, wie doch finanzielle Unterstützung bekommen kann. Mein Ziel ist es, dass das Blog in der Zukunft zu einem Nachrichtenportal über Migrationsgeschichten wird, am liebsten übersetzt in mindestens drei Sprachen - außer Portugiesisch noch Spanisch und Englisch. Dafür müsste es aber ein kleines Team geben, das verantwortlich wäre, um noch mehr Themen abdecken zu können. Migrationsthemen haben leider in den herkömmlichen Medien sehr wenig Raum und wenn stehen meist Vorureile im Vorderrund des Berichts, die ein negatives Bild der Migranten zeigen.

EG: Was hast du über das Blog für dich persönlich gelernt?

Rodrigo: Ich bin unglaublich dankbar dafür, was ich alles durch das Blog gelernt habe. Zum Beispiel, das Migration wirklich ein Thema ist, dass die verschiedensten Bereiche betrifft, wie Kultur, Wirtschaft, Politik, den Alltag, Sport und noch viele mehr. Wenn man sich mit dem Thema Migration beschäftigt, lernt man plötzlich ein bisschen etwas von all diesen Bereichen kennen. Die vielen tollen Rückmeldungen, die ich für das Blog bekommen habe, sind wie der Lohn für meine Arbeit. Es ist toll zu merken, wenn ich im Internet recherchiere, dass der Blog an vielen Stellen zitiert wird. Besonders stolz bin ich, wenn sogar Experten, die seit Jahren in dem Bereich arbeiten, auf Beiträge aus meinem Blog verweisen. Und das obwohl das Blog gerade mal zwei Jahre existiert.  
Durch das Blog wurde mir viel bewusster, dass Migration nicht einfach nur ein Thema für den historischen oder internationalen Kontext ist. Migration betrifft unser aller Alltag und die bürgernahe Politik. Die migrantischen Bewegungen rütteln die Politiker auf, die nach wie vor in veralteten Kategorien denken. Hier in Brasilien, hat man jetzt zum Glück aufgrund der Migranten begonnen mehr über das Thema zu sprechen und darüber, wie wichtig es ist, die Gesetzgebung endlich zu reformieren. Seitdem ich für das Blog schreibe, setze ich mich wesentlich mehr mit den Menschenrechten auseinander. Auch an meinen eigenen Vorurteilen, die tief in einem schlummern, muss ich noch arbeiten, genauso wie auch an denen in meinem Freundeskreis. Die meisten reden immer über „Illegale“, wenn sie über Migranten sprechen. Dabei ist kein Mensch illegal. Zu migrieren sollte als Menschenrecht gesehen werden, als etwas Selbstverständliches, was der Mensch seit seiner Existenz macht. Wie hat der Mensch schließlich ausgehend von Afrika die Welt bevölkert? Indem er migrierte.

EG: Wir bedanken uns bei Rodrigo Borges Delfim für das Interview zu seinem Blog über Migration MigraMundo.

Link: http://migramundo.com/

EngaSpräch Nr. 27 ***Rodrigo Borges Delfim vom Blog MigraMundo*** EG: Lieber Rodrigo, du kommst aus Brasilien und hast dieses Jahr den portugiesischen Publikumspreis bei den Best Of Online Activism der Deutschen Welle für dein Blog MigraMundo gewonnen. Worum geht es bei deinem Blog? Rodrigo: Das Blog MigraMundo gibt es seit Oktober 2012, es ist ein Forum für Nachrichten und Debatten zum Thema Migration. Das ist ein total wichtiges Thema weltweit und eben auch für Brasilien. Aber erst...

18.12.2014 14:10
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***Internationaler Tag der Migranten*** Heute macht der Internationale Tag der Migranten auf den Schutz der Rechte aller Migrantinnen und ihrer Familienangehörigen aufmerksam. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global arbeitet seit 2007 an der guten Vernetzung von Migrantenorganisationen und Kommunen. Viele Netzwerktreffen, Beratungen und der Wettbewerb Kommune bewegt Welt haben uns seitdem gezeigt: Gemeinsame Ideen und die Arbeit miteinander stärken nicht nur die...

17.12.2014 12:20
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Wow! Wir gratulieren der Redaktion von unserer Zeitschrift D+C Development and Cooperation zu den über 20.000 Fans!! Wir freuen uns, dass die Zeitschrift so erfolgreich ist. Dort diskutieren internationale Expertinnen Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder globale Verantwortung. Sie geben spannende Einblicke in die #Entwicklungszusammenarbeit rund um die Welt! Im aktuellen Heft geht es zum Beispiel um erfolgreiche Länder, wie #Bangladesch, dass spektakuläre Fortschritte gemacht...

16.12.2014 15:21
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aus den Programmen: ***Der konkrete Friedensdienst NRW*** Teilnehmende des Programms berichten über ihre persönlichen Erfahrungen: https://www.youtube.com/watch?v=H8vJrCWN-rI&list=UUghiv4y4L3ZFDTRWqDatMsQ Der konkrete Friedensdienst NRW richtet sich an engagierte Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, Germany. Arbeitslose, junge Berufstätige und Auszubildende können bis zum 27. Lebensjahr zugelassen werden. Weitere Infos:...

15.12.2014 17:40
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***Europäisches Jahr für Entwicklung #EYD2015 ***

Wir stehen in den Startlöchern! Engagement Global hat im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Geschäftsstelle sowie ein Förderprogramm zum EU-Jahr 2015 eingerichtet. 

2015 ist das Zieljahr der vor 15 Jahren verabschiedeten Millenniumsentwicklungsziele. Zeit, Bilanz zu ziehen: Was wurde erreicht – und wie geht es weiter? Wie kann eine Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung aussehen? Das Europäische Jahr für Entwicklung will diesen Prozess unterstützen und ein Bewusstsein für entwicklungspolitische Zusammenhänge schaffen.

Wir informieren zu bundesweiten und europäischen Aktivitäten sowie zum Förderprogramm Europäisches Jahr für Entwicklung, um Bürgerinnen und Bürger zusammen zu bringen.

Mehr Informationen findet ihr unter:
http://www.engagement-global.de/europaeisches-jahr-fuer-entwicklung-2015.html

***Europäisches Jahr für Entwicklung #EYD2015 *** Wir stehen in den Startlöchern! Engagement Global hat im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Geschäftsstelle sowie ein Förderprogramm zum EU-Jahr 2015 eingerichtet. 2015 ist das Zieljahr der vor 15 Jahren verabschiedeten Millenniumsentwicklungsziele. Zeit, Bilanz zu ziehen: Was wurde erreicht – und wie geht es weiter? Wie kann eine Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung...

14.12.2014 14:38
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***Gute Nachrichten: Erfolgreich erreichte Millieniumsziele*** Bei den vielen erschütternden Nachrichten, die einen täglich erreichen, denkt man schnell, dass im Kampf gegen Armut und Ungleichheiten der Welt bisher nichts erreicht wurde. Das stimmt so nicht! Die Kampagne The World's Best News vom dänischen Entwicklungsministerium, der UN und vielen weiteren Organisationen möchte die positiven Beispiele betonen. Bei diesem Wettlauf, kann spielerisch entdeckt werden, welche der UN-Ziele...

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26.11.2014 18:03

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Auf der Homepage finde ich schon ein fertiges pdf dieser Charta. Externe Akteure wie BürgerInnen, Nichtregierungsorganisationen oder Vereine hatten im Vorhinein die Chance, die Charta mitzugestalten ...
21.11.2014 07:31

Ein Jahr in Shishya

Shishya wurde vor mehr als 26 Jahren von Frieda und Ken McRae, einem amerikanisch-kanadischen Ehepaar, gegründet. Die Shishya Society ist ein vielseitiges Projekt, das in drei Bereiche unterteilt wer...
13.11.2014 21:18

„Die essen ja das gleiche Obst wie wir!“

Auf meinen Streifzügen durch Ecuador und Brasilien verlassen die Kinder und Jugendlichen zwar nicht das Klassenzimmer. Sie verfolgen dennoch die weite Reise der Kartoffel, von Bananen oder Kakaobohne...

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Beim Zusammenspiel konnten die Mitspielenden an einer Station, die von dem Verein 2aid betreut wurde, einen Eindruck gewinnen, wie anstrengend es für manche Menschen ist, wenn sie weite Wege mit schweren Wasserkanistern laufen müssen. Foto: Engagement Global/ Sebastian Zell

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Wie wird eigentlich meine Kleidung produziert? Bei dem Label handgewebt konnten die Kinder es direkt ausprobieren. Foto: Engagement Global/ Sebastian Zell

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War bis jetzt nichts für Dich dabei? Dann könnte Engagement Global das Richtige für Dich sein. Engagement Global unterstützt Dich bei Deinem Engagement.Auf der Internetseite www.engagement-global.de...

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