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BtE - Bildung trifft Entwicklung

Katrin Volck
+49 228-20717-360

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Schülerinnen und Schüler stellen an Gruppentischen Spielzeug selbst her. Bildungsarbeit an deutschen Schulen zum Thema Spielkulturen und Spielwelten
Das Angebot - Globalisierung selbst erleben

Einen Kanister mit dem Tagesbedarf an Wasser für eine Familie über weite Strecken auf dem Kopf zu balancieren ist eine Erfahrung, die in Deutschland nur wenige gemacht haben. Die Schülerinnen und Schüler, die dies während eines Projekttages zum Thema Wasserversorgung ausprobieren, spüren buchstäblich, wie mühsam die Trinkwasserversorgung in vielen Teilen der Welt bis heute ist. Weitere Fragen schließen sich an: Wo ist der Wasserverbrauch auf der Welt am höchsten, wo am niedrigsten? Wer verbraucht Wasser wofür? Was sind die Gründe für Wasserknappheit, und wodurch entstehen Überschwemmungen?
Diese und ähnliche praktische Erfahrungen und das Wissen von ehemaligen Fachkräften aus der Entwicklungszusammenarbeit zu verschiedenen Themen und Ländern eröffnen den Teilnehmenden einen lebendigen Zugang zu globalen Fragen.
„Bildung trifft Entwicklung“ stellt neben der Vermittlung von Referentinnen und Referenten, Weiterbildungsangeboten und Beratungsleistungen bei Projekttagen und Aktionen auch pädagogisches Arbeitsmaterial für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Verfügung.

Die Nutzer - Globales Lernen für Groß und Klein

Die Angebote von „Bildung trifft Entwicklung“ stehen allen Bildungseinrichtungen in Deutschland sowie anderen interessierten Gruppen zur Verfügung. Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen, Berufsschulen, Fach- und Hochschulen, als auch Stiftungen können das Beratungsangebot der Regionalen Bildungsstellen, sowie die Vermittlung von Referentinnen und Referenten für ihre Veranstaltungen nutzen.
Darüber hinaus richten sich die Angebote von BtE auch an Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen, Stifungen und sonstige Gruppen. Die Veranstaltungen sind lebendig und abwechslungsreich gestaltet und methodisch wie inhaltlich an die jeweilige Zielgruppe angepasst.  Zurückgekehrten Entwicklungshelfern und –helferinnen sowie Fach- und Nachwuchskräften aus der Entwicklungszusammenarbeit bietet BtE die Möglichkeit, die eigenen im Ausland erworbenen Erfahrungen in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit einzubringen. Sie werden dabei durch inhaltliche und methodische Fortbildungen gefördert und logistisch bei der Planung und Durchführung ihrer Aktivitäten unterstützt.

Die Referentinnen und Referenten - Erfahrung sammeln, Wissen weitergeben

Das Programm schöpft aus einem Pool von Fach- und Nachwuchskräften, die aus ihrem Auslandseinsatz zurückgekehrt sind sowie Personen aus den Partnerländern. Die Erfahrungen, die sie in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas gesammelt haben, können sie in Deutschland als Referentinnen und Referenten in ihre entwicklungspolitische Bildungsarbeit einfließen lassen. In regelmäßigen Fortbildungen werden die Referierenden methodisch, didaktisch und inhaltlich auf ihre Arbeit mit Schülern, Studenten und anderen Interessierten vorbereitet.


 

Die Struktur - Ein Netzwerk des Globalen Lernens

Was in Berlin schon seit mehr als 25 Jahren erfolgreich praktiziert wird, wurde 2003 zu einem bundesweiten Programm vernetzt: Neben dem Schulprogramm Berlin gibt es heute vier Regionale Bildungsstellen in Baden-Württemberg (Reutlingen), Nord (Göttingen), Mitteldeutschland (Jena) und Nordrhein-Westfalen (Münster) sowie die Koordination in Bonn. Träger der Regionalen Bildungsstellen sind Eine-Welt-Landesnetzwerke, Nichtregierungsorganisationen und in Berlin der Schulsenat. Die Regionalen Bildungsstellen beraten und unterstützen Akteure in der Erwachsenenbildung, wenn in der Jugendarbeit oder in Schulen und Kindergärten Globales Lernen gefragt ist.

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