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Andreas Hennig
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So vielfältig wie die Ideen und Aktionen, so weit gefächert ist das Förderangebot des EpIB NRW. Es übernimmt zwar keine laufenden Sach- und Personalkosten, im Rahmen einzelner Veranstaltungen jedoch bezuschusst es Honorare für Referenten, kulturelles Beiprogramm, Unterkunft und Verpflegung, Fahrtkosten, Raummieten, Materialien, Medien und Veranstaltungstechnik, Organisations- und bedingt auch Bewirtungskosten sowie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Für die einzelnen Förderpositionen wurden jeweils Höchstsätze festgesetzt; insgesamt beträgt der Zuschuss maximal 5.000 Euro.
Der Eigenanteil der antragstellenden Gruppe muss mindestens 20 Prozent betragen, wobei 10 Prozent dieser Summe durch Eigenleistung in Form von unentgeltlicher Arbeit erbracht werden kann. Der Förderantrag umfasst einen Kostenplan und sollte spätestens sechs Wochen vor Beginn des Projektes eingereicht werden.
Bewerben können sich alle in Nordrhein-Westfalen ansässigen Eine-Welt-Gruppen, die ein Projekt im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit planen. Auch deutschlandweit agierende Gruppen mit Sitz in NRW können Förderung beantragen, wenn das Projekt in NRW und auf NRW beschränkt durchgeführt wird.
Ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit ist der Millenniums-Radweg des Welthauses Bielefeld. Der Radweg führt in Bielefeld über verschiedene Stationen, an denen die Millenniumsentwicklungsziele (MDG) der Vereinten Nationen veranschaulicht werden. Schulen und Unternehmen aus der freien Wirtschaft beteiligen sich am Unterhalt dieser Stationen. Das Welthaus Bielefeld bietet Radtouren für alle Interessierten und Gruppen an, die mehr über die MDG ″erfahren″ und wissen möchten, was sie selbst zur Umsetzung der MDG beitragen können.